Auf der Suche nach einem ruhigen Restaurant für ein Familienessen stieß ich auf WOOARA Gwanghwamun, das für sein Korean Fine Dining in Seoul bekannt ist. Die Bewertungen versprachen ein entspanntes Erlebnis auch mit Kindern, und ich wurde nicht enttäuscht. Alle Tische befinden sich in separaten Privaträumen, sodass wir ungestört speisen konnten. Jeder Gang des Omakase-Menüs war mit solcher Sorgfalt zubereitet, dass der Abend zu etwas ganz Besonderem wurde.


🍽️ Reserve on CatchTable Global · 📍 WOOARA Gwanghwamun — Naver Place · ☎ 02-730-9554


WOOARA Gwanghwamun liegt im ersten Untergeschoss des K-Twin Towers, einer idealen Adresse für Korean Fine Dining in Seoul. Die Station Gwanghwamun ist nur 300 Meter entfernt, Anguk Station etwa 500 Meter – beide bequem mit der U-Bahn erreichbar. Ich kam mit dem Auto und nutzte die Tiefgarage des Gebäudes, die zwei Stunden kostenloses Parken bietet. Die Zufahrt ist hervorragend, und vom Parkplatz gelangt man direkt ins Untergeschoss, wo sich das Restaurant befindet.


Direkt vor dem Gebäude befindet sich auch eine Bushaltestelle, sodass die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos möglich ist. Für ein Korean Restaurant in Gwanghwamun ist die Lage kaum zu übertreffen.


Beim Betreten des Restaurants fiel mir sofort das klare, moderne Interior-Design auf. Der Flur ist geschmackvoll mit Pflanzen dekoriert, was eine angenehme Atmosphäre schafft. WOOARA verfügt über insgesamt 21 private Räume und kann Gruppen von bis zu 20 Personen aufnehmen. Für alle, die ein Korean Restaurant in Gwanghwamun mit Privaträumen suchen, ist dies eine ausgezeichnete Wahl.


Unser Raum war großzügig und zugleich gemütlich. Die gedimmte Beleuchtung sorgte für eine ruhige Stimmung, und die gute Schalldämmung ließ uns unbesorgt sein, auch wenn unser Kind etwas lebhafter wurde. Im Raum waren ein Tisch und ein persönlicher Grill vorbereitet, an dem wir das Fleisch selbst zubereiten konnten. Das Restaurant eignet sich hervorragend für Geschäftsessen, Familientreffen oder besondere Anlässe wie Verlobungsfeiern.


Ich entschied mich für den Dinner B-Kurs mit 90 g Hanwoo-Beef. Da ich bei der Reservierung einen besonderen Anlass angegeben hatte, servierte man uns Champagner – für unser Kind gab es Traubensaft als Alternative. Ein weiterer Vorteil: WOOARA ist corkage-free, man darf also eigene Getränke mitbringen.


Bevor das Menü begann, präsentierte der Service alle Zutaten des Abends in einer eleganten Holzbox: neben Hanwoo-Rindfleisch auch Trüffel, Jakobsmuscheln, Hummer, Abalone und Rotbarsch. Allein der Anblick dieser hochwertigen, frischen Produkte steigerte die Vorfreude enorm. Es wurde sofort klar, dass WOOARA zu den besten Restaurants in der Nähe von Gyeongbokgung zählt, wenn es um Produktqualität geht.

Chawanmushi eröffnete das Menü. Die japanische Eiercreme wurde in einer charmanten Keramikschale serviert und hatte eine puddingweiche Textur. Garniert mit süßen Garnelen und Kaviar entfaltete sie einen reichhaltigen Umami-Geschmack. Warm genossen, öffnete sie den Gaumen perfekt für die kommenden Gänge.


Vier elegante Häppchen folgten – ein wahres Kunstwerk auf dem Teller. Hanwoo-Tatar auf Brioche war butterzart und nussig, die Kombination aus Hummerschwanz auf einem Seetang-Törtchen erfrischend innovativ. Dazu frittiertes Hanwoo-Filet und in Hummer gerollte rote Garnelen – jedes Häppchen bot einen neuen Geschmack und war dabei mundgerecht und unkompliziert.


Thunfisch wurde mit eingelegtem Baby-Chinakohl und Yuzu-Sauce serviert. Der Thunfisch schmolz auf der Zunge, während die frische Yuzu-Note jede Schwere nahm. Der knackige Kohl sorgte für einen angenehmen Kontrast.


Chodang-Mais-Suppe war cremig und süß, mit knackenden Maiskörnern, die in jedem Löffel für Textur sorgten. Der nussige Geschmack füllte den Mund, und die Schale war im Nu leer.


Abalone kam sanft gedünstet mit Muschelbrühe, geschmortem Rettich und Zucchini. Die Abalone war perfekt gegart, löste sich zart im Mund auf, und die tiefe Brühe rundete alles ab – ein Gang auf Fine-Dining-Niveau, wie man es in Seoul erwartet.


Gegrillter Rotbarsch trug einen subtilen Raucharoma und wurde ähnlich wie Ochazuke serviert – eine spannende Fusion. Das Fleisch war zart und nussig, eine gelungene Brücke zwischen koreanischer und japanischer Küche.


Perilla-Öl-Capellini mit Hanwoo und Oktopus kombinierte feine Nudeln mit Sojasauce, Uni (Seeigel), koreanischem Perillakraut, Hanwoo und Oktopus. Die dünnen Nudeln hatten die Sauce perfekt aufgenommen, und die Harmonie aus cremigem Uni, zartem Rindfleisch und bissfestem Oktopus war schlichtweg fantastisch. Die duftende Yuzu-Sojasauce setzte den krönenden Akzent.

Der Höhepunkt des Omakase war das Hanwoo-Grill-Set am eigenen Tisch. Ein persönlicher Herd wurde aufgestellt, dazu vorgegartes Hanwoo-Ribeye und Gemüsebeilagen. Frisch gekochter Reis, kräftige Seetangsuppe und Banchan wie Kkakdugi (Rettichkimchi), Jangjorim (geschmortes Rindfleisch in Sojasauce) und eingelegte Samen wurden ebenfalls serviert – Reis, Suppe und Beilagen konnten nach Belieben nachbestellt werden.


Das Hanwoo konnten wir nach eigenem Gusto grillen. Die Qualität des Korean Beef war außergewöhnlich: Es schmolz förmlich im Mund und verströmte einen intensiven, nussigen Geschmack. Unter den Restaurants in der Nähe von Gyeongbokgung gehört WOOARA zweifellos zur Spitzenklasse, was Rindfleisch angeht. Der individuelle Grill erlaubte es uns, in unserem eigenen Tempo zu essen und dabei entspannt zu plaudern – ideal für ein Familienessen.


Das Serviceteam war aufmerksam und freundlich. Jeder Gang wurde mit Erklärungen zu Zutaten und Zubereitung serviert, und für unser Kind wurde eigens Traubensaft bereitgestellt. Der Champagner zum besonderen Anlass rundete das Erlebnis ab.


Reservierungen sind über Naver Booking oder Catchtable möglich. Abendtermine sind schnell ausgebucht, daher empfehle ich, frühzeitig zu buchen – besonders an Wochenenden oder zu besonderen Anlässen. Wer ein Geschäftsessen oder eine größere Feier plant, sollte vorab die Raumgröße klären.


WOOARA Gwanghwamun überzeugt in allen Belangen: Qualität der Speisen, Ambiente, Service und Lage. Die durchgängigen Privaträume machen jede Art von Zusammenkunft angenehm, und das Omakase-Menü mit Hanwoo und anderen Premium-Zutaten ist schlicht beeindruckend. Wer Korean Fine Dining in Seoul sucht, findet hier eine erstklassige Adresse.


Ist eine Reservierung bei WOOARA Gwanghwamun erforderlich?
Ja, besonders abends ist das Restaurant schnell ausgebucht. Eine Reservierung über Naver Booking oder Catchtable wird dringend empfohlen, vor allem an Wochenenden oder für größere Gruppen.


Wie ist die Parksituation?
Im Gebäude steht eine Tiefgarage zur Verfügung, die zwei Stunden kostenloses Parken bietet. Auch die Anbindung an die U-Bahn ist ausgezeichnet, sodass beide Optionen bequem sind.


Kann man mit Kindern kommen?
Auf jeden Fall. Alle Tische befinden sich in Privaträumen, sodass Familien mit Kindern ungestört essen können. Das Personal ist zuvorkommend und bietet auch kindgerechte Getränke und Optionen an.