Wer in Jongno nach einem koreanischen Restaurant für besondere Anlässe sucht, sollte WOOHANA Jonggak unbedingt auf dem Radar haben. Dieses Hanwoo Omakase Restaurant in Jonggak hat mich bei meinem letzten Besuch nachhaltig beeindruckt. Zwar gibt es mittlerweile viele Fine-Dining-Lokale, die koreanische Küche auf gehobenem Niveau servieren, doch WOOHANA hebt sich durch ein Alleinstellungsmerkmal ab: Sämtliche Sitzplätze befinden sich in separaten Private Rooms – ideal für alle, die absolute Privatsphäre schätzen.
🍽️ Reserve on CatchTable Global · 📍 WOOHANA Jonggak — Naver Place · ☎ 02-2158-7561

Ob Familientreffen, Geschäftsessen, Verlobungsfeier oder ein wichtiges Business Dinner – hier findet jeder Anlass den passenden Rahmen. Als jemand, der regelmäßig mehrgängige Menüs genießt, kann ich sagen: Dieser Besuch hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Für das beste koreanische Restaurant Seoul muss man nicht weit suchen – WOOHANA Jonggak in zentraler Lage nahe Insadong bietet ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse.

WOOHANA Jonggak befindet sich im Grand Seoul Tower 1, 2. Stock, Raum 203, in der Jongno-gu (Jongno 33). Die Lage könnte kaum zentraler sein: Vom Jonggak Station Exit 1 erreicht man das koreanische Restaurant Jonggak in wenigen Gehminuten – perfekte Anbindung an die U-Bahn. Als eines der besten Restaurants nahe Insadong ist es auch für kulturinteressierte Besucher ideal erreichbar. E-Sports-Fans werden das Gebäude kennen: Hier finden auch die LCK-Spiele statt.
Wer mit dem Auto anreist, profitiert von kostenlosem Parken. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11:00–22:00 Uhr, am Wochenende 11:30–22:00 Uhr. Reservierungen werden dringend empfohlen und sind über Naver Reservations oder Catchtable möglich – gerade für internationale Gäste ein einfacher Weg, vorab einen Tisch zu sichern.

Bereits beim Betreten spürt man die gediegene Atmosphäre. Das Besondere an WOOHANA: Jeder einzelne Sitzplatz ist als separater Private Room konzipiert. Nach einem kurzen Gang durch den Flur erreicht man seinen eigenen Raum – und tatsächlich: Von anderen Gästen hört man absolut nichts. Diese Art von Privatsphäre ist selbst in Seoul selten.

Unser Raum für vier Personen war überraschend großzügig geschnitten. Marmortisch, bequeme Sofas, edles Ambiente – die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Besonders reizvoll: Die offene Küche gewährt Einblicke in die Arbeit der Köche. Allein das Zusehen bei der sorgfältigen Zubereitung weckt Vorfreude.
In dieser Umgebung gewinnt jedes Treffen an Exklusivität. Ob wichtiges Familientreffen, bei dem jedes Detail stimmen muss, oder diskretes Geschäftsessen – WOOHANA Jonggak bietet den perfekten Rahmen für koreanisches Essen Jongno auf höchstem Niveau.

WOOHANA bietet drei Dinner-Kurse an. Wir entschieden uns für den B-Kurs mit 130g Korean Beef pro Person (139.000 Won). Der Unterschied zwischen A und B liegt im gegrillten Okdom (Tilefish), zwischen B und C im Seebrassen-Reis. Jeweils rund 20.000 Won Preisunterschied – die Wahl hängt von den persönlichen Vorlieben ab.
Mir lag besonders am gegrillten Okdom, daher fiel die Wahl auf B. Die Zusammenstellung überzeugte mich: Von Vorspeisen über Meeresfrüchte bis hin zu verschiedenen Hanwoo-Zubereitungen – eine ausgewogene Reise durch die gehobene koreanische Küche. Besonders reizte mich das Hanwoo Sukiyaki, das am individuellen Tischgrill zubereitet wird. Ein Omakase-Menü mit Live-Grilling – auch für einen Besuch mit den Eltern perfekt geeignet.

Bevor das Menü beginnt, präsentiert der Koch alle Zutaten des Abends persönlich. Frisches Hanwoo und Meeresfrüchte können in Augenschein genommen werden – ein vertrauensbildender Start. Wer Gäste mitbringt, unterstreicht bereits durch dieses Ritual die Besonderheit des Abends.

Die Kastanien-Süßkartoffel-Suppe als Amuse-Bouche war der perfekte Auftakt. Mit Trüffel und knusprigen Kastanienchips garniert, weckte die dezent süßliche, nussige Textur sofort Appetit auf mehr.
Die vier Fingerfood-Häppchen erinnerten eher an westliche Fine-Dining-Konzepte: Tartelettes mit Hummer und Yuzu-Gelee, fein gehackter Seebrasse, Rindfleisch-Tartar auf Brioche und frittiertes Hanwoo. Jedes Häppchen in Perfektion angerichtet, visuell beeindruckend und geschmacklich klar definiert – unterschiedliche Texturen und Aromen, die sich gegenseitig ergänzten.

Der Thunfisch mit Seeigel (Uni) zählte zu den Höhepunkten. Auf Sojabasis mit einem Hauch Zitrus, darüber cremiger Uni – begleitet von eingelegtem Weißkohl. Die Kombination war schlichtweg harmonisch. Gleichzeitig fast dessertartig süß und doch reich an Umami, ein Gang, der für sich allein überzeugte.
Die Abalone kam mit Zucchini und geschmortem Rettich, verfeinert mit einer trüffeligen Sauce. Die bissfeste Struktur der Abalone, die samtige Zucchini und der leicht süßliche Rettich harmonierten überraschend gut. Man spürte das Können des Küchenchefs: Jede Zutat behielt ihren Charakter, fügte sich aber ins Gesamtbild.

Der gegrillte Okdom erfüllte alle Erwartungen. Die Haut knusprig frittiert, das Fleisch zart gegart, dazu frittierte Shiso-Blätter für aromatische Frische. Der delikate, klare Geschmack des Fischs kam wunderbar zur Geltung.

Das Hanwoo Sukiyaki war visuell wie geschmacklich ein Statement. Meine Vorstellung von klassischem Sukiyaki wurde komplett über den Bord geworfen: Hanwoo, frittierter Tofu und Blumenkohl in einer Kombination aus Sukiyaki-Sauce und Rahm. Süß, tiefgründig, cremig – eine Geschmacksexplosion, die ich am liebsten als eigenständiges Hauptgericht nochmals bestellt hätte.
Die Yukjeon-Nudeln mit Capellini statt traditioneller Nudeln boten eine ungewohnte Textur. In Fleischbrühe serviert, getoppt mit Arongsatae (Rindfleisch), unterschied sich das Gericht klar von Naengmyeon oder Makguksu – erfrischend und dennoch geschmackvoll intensiv.

WOOHANA erhebt keine Korkgebühr – und das ohne Flaschenlimit. Gäste können eigene Weine oder Spirituosen mitbringen. Alternativ bietet das Restaurant eine überraschend umfangreiche Weinkarte zu fairen Preisen, sodass auch spontane Wine-Pairings möglich sind.
Bei besonderen Anlässen gibt es auf Wunsch personalisierte Dessert-Schriftzüge. Für Geburtstage, Jubiläen oder Verlobungsfeiern lohnt es sich, dies vorab anzufragen. Der Service war durchweg professionell: aufmerksam, aber nie aufdringlich – genau die richtige Balance für ein entspanntes Fine-Dining-Erlebnis.

Wo liegt WOOHANA Jonggak und wie erreiche ich das koreanische Restaurant in Jongno am besten?

WOOHANA Jonggak befindet sich im Grand Seoul Tower 1, 2. Stock (Raum 203), Jongno-gu. Die einfachste Anreise erfolgt über die U-Bahn: Vom Jonggak Station Exit 1 sind es nur wenige Gehminuten. Autofahrer finden kostenlose Parkplätze im Gebäude. Als eines der besten Restaurants nahe Insadong ist es auch für Kulturbesucher ideal gelegen.
Was kostet das Hanwoo Omakase bei WOOHANA und welche Menüoptionen gibt es?

WOOHANA bietet drei Dinner-Kurse an. Der B-Kurs mit 130g Korean Beef pro Person kostet 139.000 Won. Die Unterschiede zwischen den Kursen liegen in zusätzlichen Gängen wie gegrilltem Okdom (Kurs A vs. B) oder Seebrassen-Reis (Kurs B vs. C), mit jeweils etwa 20.000 Won Preisunterschied. Alle Kurse bieten ein vollständiges Omakase-Erlebnis mit mehreren Gängen.

Kann ich bei WOOHANA Jonggak eigene Weine mitbringen?
Ja, WOOHANA hat eine Corkage-Free-Politik ohne Flaschenlimit. Gäste können eigene Weine oder Spirituosen mitbringen, ohne zusätzliche Gebühren zu zahlen. Alternativ bietet das Restaurant eine umfangreiche Weinkarte zu fairen Preisen für spontane Wine-Pairings zum koreanischen Essen Jongno.